Am Montag ist D-Day in Sachen iPhone
30. November 2007 von KM
Am Montag entscheiden die Gerichte, ob T-Mobile das iPhone exklusiv und gebundelt an spezielle Tarife verkaufen darf, oder ob das von der Presse bereits als „Jesus-Phone“ geadelte Handy weiter an jeden Kunden, der es käuflich erwerben will, verkauft werden muss. Insbesondere Vodafone wird gespannt sein, wie das Gerichtsurteil ausfallen wird. Schließlich wollen die roten Mobilfunker auch im eigenen Interesse ein für alle Mal geklärt wissen, ob spezielle exklusive Arrangements zwischen Hersteller und Netzanbieter legal sind oder nicht.
Vor Gericht warf ein Vodafone-Anwalt der T-Mobile vor, die Kunden würden „vertraglich und technisch“ von zwei Seiten in die Zange genommen und für zwei Jahre „geknebelt“. Diese Betrachtungsweise des Anwalts ist allerdings genauso genommen nicht ganz richtig und vielleicht sogar etwas unhöflich gegenüber den Kunden. Nach neusten Marktforschungsergebnissen, über die wir an dieser Stelle gestern berichteten, hat Apple mit seinem iPhone in den USA gerade einen Marktanteil von zwei Prozent erreicht. In Deutschland, wo der Verkauf erst kürzlich startete, dürfte dieser Wert bei nicht einmal einem Prozent liegen. Man kann also nicht davon sprechen, dass die Kunden faktisch in die Zange genommen werden. Der Kunde hat nämlich die freie Wahl, zwischen hunderten von Handys. Niemand ist auf das iPhone angewiesen, es gibt durchaus Alternativen, technisch wie optisch. Angesichts dieser Alternativen, wird der Kunde auch nicht geknebelt, denn er begibt sich also völlig freiwillig in das Vertragsverhältnis mit T-Mobile. Vodafone unterstellt mit der Vokabel „geknebelt“ ergo ein etwas masochistisches Verhalten seitens der T-Mobile-Iphone-Vertragskundschaft. So weit würden wir da nicht gehen wollen!
Wie dem auch sein, telefon.de würde sich freuen, auch über den Montag hinaus, die eigenen Kunden mit neuen iPhone und iPhone-Zubehör beglücken zu dürfen! Wir wünschen ein schönes Wochenende!


