Schützt das Handy bald vor Verkehrsunfällen?
29. Mai 2007 von KM
Vor kurzem berichteten wir an dieser Stelle von einem Nokia-Patent, welches das Handy zu einem „Blitzableiter“ machen könnte. Jetzt kommt aus Japan eine Meldung, wonach Mobiltelefone Fußgänger vor Kollisionen mit Kraftfahrzeugen schützen sollen.
Die japanische Firma Oki will mit dem Handy demnach zukünftig Fußgänger vor Gefahren im Verkehr warnen. Einen Prototyp stellten die Japaner nach Angaben der Zeitschrift connect bereits vor. Mittels GPS und der DSRC (Dedicated Short Range Communication) Technologie, die momentan vor allem in Automobilen zum Einsatz kommt, soll das Sicherheits-Handy Fußgänger warnen, wenn ihnen ein Auto mit DSRC-Chip zu nahe auf die Pelle rückt.
Das im Handy eingebaute DSRC-Modul registriert alle Fahrzeuge mit DSRC-Chip in der unmittelbaren Umgebung. Befindet sich ein Fahrzeug in einem um das Telefon herum festgelegten Bereich werden die Positionen von Fußgängern und Autos überwacht sowie über GPS die Geschwindigkeit gemessen. Kommt der Fußgänger einem Wagen zu nahe, wird dieser durch einen Vibrationsalarm oder durch eine Meldung gewarnt.
Wann das Endgerät auf den Markt kommt, beziehungsweise ob es überhaupt und wann es auf den hiesigen europäischen Markt kommt, ist derzeit nach Informationen von connect noch völlig offen.


