“ViiF ist eine Mobile Video Community, die es ermöglicht, auf dem Handy Clips anzuschauen, eigene Videos zu drehen, zu veröffentlichen und seinen Freunden sofort zugänglich zu machen.” - Im Gespräch mit Daniel Höpfner
4. September 2007 von KM
telefon.de: Herr Höpfner, Sie sind der Vorstand der ViiF Mobile Video GmbH. Könnten Sie sich und Ihre Firma bitte kurz vorstellen?
Daniel Höpfner: Ich bin zusammen mit Steffen Brünn Geschäftsführer der ViiF Mobile Video GmbH und kümmere mich im Besonderen um Innovation und Business Development sowie um die Unternehmenskommunikation.
ViiF ist eine Mobile Video Community, die es ermöglicht, auf dem Handy Clips anzuschauen, eigene Videos zu drehen, zu veröffentlichen und seinen Freunden sofort zugänglich zu machen. Es wird eine große Auswahl an Videoclips aus den Bereichen Musik, Nachrichten, Sport, Entertainment und vielen anderen geben. Teilweise sind die Videos von unseren Usern selbst aufgenommen und ein anderer Teil ist professioneller Content.
telefon.de: Laut Medienberichten wollen Sie mit dem Zitat “verbraucherfreundlichsten Modell im Bereich Mobile Entertainment an den Start gehen”. Wie kann man sich das vorstellen?
Daniel Höpfner: In Bezug auf Verbraucherfreundlichkeit sind für uns vor allem die Aspekte Usability und Preistransparenz wichtig. Unser Service ist intuitiv zu bedienen, man braucht sich nur EINE Nummer für unterschiedliche Content-Partner zu merken, und selbstgedrehte Videos sind mit einem Tastendruck für Freunde verfügbar. Da nur eine Gebühr für die Kurzwahlnummer anfällt und keine weiteren Gebühren für die mobile Datenübertragung, sind die Kosten unabhängig vom Mobilfunkanbieter immer gleich. Bis zum Jahresende bieten wir unseren Dienst jedoch vollkommen kostenlos an. Es sind keinerlei zusätzliche Software oder Konfiguration notwendig und funktioniert so einfach, dass meine Mutter es sofort nutzen konnte.
telefon.de: Ist Ihr Service wirklich für jeden Handynutzer intuitiv nutzbar oder wird manch einer doch erst einen Volkshochschulkurs belegen müssen?
Daniel Höpfner: Nein, man braucht keinerlei „Vorbildung“. Das ist das Besondere an ViiF. Die Nutzer wählen eine Kurzwahl und drücken dann auf Videocall. Auf der übersichtlichen Benutzeroberfläche, kann man verschiedene Clips auswählen und anschauen. Oder man entscheidet sich dazu, eigene Videos zu drehen, die man kommentieren und veröffentlichen kann. Mit einer SMS weist der User seine Freunde auf das neue Video hin. So kann man in wenigen Schritten und mit sofortigem Feedback seine Kreativtät frei ausleben. Der Fokus ist eine intuitive Nutzbarkeit fuer jeden normalen Menschen, nicht nur für die Profi oder Geeks. Der Nutzer sucht die Videos mit Hilfe der Tasten 1-9 auf seinem Telefon aus und navigiert durch das Portal, so wie er es vom Wählen einer Nummer kennt.
telefon.de: Welche Voraussetzungen muss das Mobiltelefon erfüllen oder kann man Ihren Service auch mit “alten Knochen” nutzen?
Daniel Höpfner: Der Service funktioniert mit jedem UMTS-fähigen Handy. Und das sind 10 Mio. in Deutschland. Um ViiF zu nutzen benötigt man keinen UMTS-Datenvertrag sondern nur einen ganz normalen Telefonvertrag, egal ob Post- oder Pre-Paid.
telefon.de: Zum Abschluß würden wir uns über eine Einschätzung Ihrerseits freuen. Wie wird sich das Thema “mobile video community” in den nächsten fünf Jahren entwickeln?
Daniel Höpfner: Das Thema „Mobile Video Community“ und Mobile Entertainment allgemein wird in den nächsten Monaten und Jahren durch technologische Entwicklungen, innovative Dienste und Geschäftsmodelle einen neuen Trend darstellen. User wollen sich bei der Nutzung von Communities und Entertainment-Angeboten nicht mehr nur an den Comupter fesseln. Das ist auch unser Ansatz: Wir wollen dem User viel Entertainment für unterwegs bieten. Der Nutzer soll unterwegs das schauen können, was er will und wo er will. Nicht wie beim TV, wo mir das Programm vorgegeben wird, bei ViiF kann ich interagieren, voten, auswählen, empfehlen und selber mein Programm zusammenstellen.



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