Wettskandal trifft den deutschen Fußball
20. November 2009 von KM
Ganz frisch über den Ticker kommt die Meldung, dass der deutsche Fußball von einem fetten Wettskandal erschüttert wird. Betroffen seien u.a. vier Spiele der 2. Bundesliga, drei Spiele der 3. Liga und 18 Partien der Regionalligen. In Deutschland wurden am Donnerstag 15 Haftbefehle vollstreckt. Mehr als 50 Durchsuchungsbeschlüsse in sechs deutschen Bundesländern sowie der Schweiz, Österreich und Großbritannien wurden vollzogen. Zwei weitere Festnahmen erfolgten in der Schweiz. Es wurden Bargeld und Vermögenswerte in Höhe von mehr als einer Million gesichert.
Wir sind erleichtert, dass offenbar keiner der Vereine aus unserer Handysocken-Kollektion in den Skandal verwickelt ist.
Unsere Fußballsocken bleiben also weiterhin ein echter Hit und können ganz unbedenklich weiter zu Weihnachten verschenkt werden! Wir gratulieren der Kriminalpolizei zu diesem Ermittlungserfolg!




Das ist krass, wie sich die Presse über den Wettskandal auslässt.
Aber wundert euch das wirklich? Damals als Hoyzer in den Knast musste, wurde es irgendwann schon ruhig. Auch damals hat Hoyzer von einem europäischen Netzwerk gesprochen. Man sprach auch von Manipulationen in Asien. Und trotzdem wurde es irgendwann ruhig… Es war doch nur eine Frage der Zeit bis das Ganze an die Öffentlichkeit geht. Das die Sarpina-Brüder sich mittlerweile ein weltweites Netzwerk aufgebaut haben.
Macht die Augen auf… Immer wenn es um so viel Geld geht, wird es Kriminelle geben, die etwas versuchen zu manipulieren, um ihren Teil des Kuchens zu vergrößern. Das geht bei Dritten los, wird aber genau wie damals auch zu Spielern, Schiedsrichtern und Funktionären führen.
Was was soll man machen, wenn man mittlerweile auf jeden Mist wetten kann? Wie lange ist die Nachspielzeit? Fallen mehr als 4 Tore? Wer hat den nächsten Eckball? Wer schießt das erste Tor? Man muss nicht immer nur manipulieren, wer gewinnt oder verliert…
Das Ganze muss aufgeklärt und die Schuldigen bestraft werden und trotzdem müssen wir uns an den Gedanken gewöhnen, dass auch schon bald wieder der nächste Wettskandal kommen wird.