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Die Themen Fitness und Gesundheit sind schon lange gesellschaftsfähig geworden. Viele definieren sich über einen gesunden Lebensstil und gehen ins Fitnessstudio, powern sich beim Vereinsport aus oder trainieren daheim.

Vor allem der Besuch im Fitnesscenter ist heute im Trend und gilt für einige als Ausdruck eines gewissen Lifestyles. Die Branche boomt und ist interessant für viele andere Sektoren. Kombiniert man die positive Bewegung der Fitness- und Gesundheitswelt mit der der mobilen Endgeräte liegt eines auf der Hand: Die  Entwicklung von Fitnessgadgets, um vom Wachstum beider Märkte zu profitieren.

Das Spektrum an Fitness- und Gesundheitsgadgets – entweder als Stand-Alone-Device oder als Zubehör konzipiert- ist inzwischen groß. Vom Fitness-Tracker über Blutdruckmessgeräte bis hin zur WLAN Personenwaage wird nahezu alles angeboten. Zu den Herstellern gehören die Sportriesen Nike, Adidas und Co. ebenso wie reine Zubehörhersteller, die ihre Produkte auf den Markt werfen. Durchaus bekannte Produzenten sind Jawbone, Fitbit und Medisana, deren Geräte und Ideen ich in den nächsten Beiträgen unter dieser Rubrik vorstellen möchte.

Die Jawbone Formel: „BAND+APP+DU = UP-SYSTEM“

Unter diese Überschrift stellt Hersteller Jawbone sein erstes Fitnessgadget, das Jawbone UP. Bis zur Veröffentlichung des im November 2011 vorgestellten Tacking-Armbands widmete sich das Unternehmen mit Sitz in San Francisco vornehmlich der Fertigung von Audio Produkten.

Das Fitnessgadget UP fällt unter die Rubrik der Acitivity-Tracker. Im Wesentlichen überwacht die im Armband verbaute Technik in Kombination mit der zugehörigen App drei Bereiche: Die Aktivität bzw- Inaktivität, das Ess- und Trinkverhalten sowie den Schlaf

Ausgestattet mit der UP ist ein ganztägiges Aktivitäts-Tracking möglich. Alle Bewegungen und zurückgelegten Distanzen werden ebenso registriert wie verbrannte Kalorien und der eigene Schlafrhythmus. Sollte man sich eine längere Zeit nicht bewegt haben, vibriert das Armand – für den Nutzer die Aufforderung, sich zu bewegen. Alle direkt vom UP-Band erhobenen Daten wie die Anzahl der Schritte u.Ä. können beim Synchronisieren mit dem Smartphone  über den 3,5 mm Klinkenstecker in die zugehörige App geladen werden.

Informationen, die für die vollständige Beobachtung des Trainingsfortschritts von Bedeutung sind, sich aber nicht vom Fitnessarmband selbst nehmen lassen, können manuell in die App eingetragen werden. Hierzu gehören in erster Linie Angaben über das Ess- und Trinkverhalten sowie sportliche Aktivitäten. Alle Mahlzeiten können protokolliert und mit Nährwertangaben versehen werden. Sofern vom Nutzer nicht deaktiviert, werden alle Daten automatisch mit der UP-Community geteilt. In Jawbones Fitnessnetzwerk können die Nutzer nicht nur ihren persönlichen Fortschritt überwachen, sondern sich als besonderen Ansporn ebenfalls mit Freunden und deren Entwicklung messen.

Ohne die App als festen Bestandteil der Jawbone Formel bleiben die Daten unsichtbar. Das UP-System ist nicht vollständig, das Armband unbrauchbar. Alle Interessenten des Gadgets sollten sich vor dem Kauf deshalb darüber informieren, ob ihre Geräte unterstützt werden. Das Portfolio der kompatiblen Geräte wird zwar fortlaufend über Firmwareupdates erweitert, doch ist das System noch nicht mit sämtlichen Smartphones zu benutzen. Eine Liste der unterstützten Geräte findet man unter: https://jawbone.com/up/devices

Jawbones Schlafmanager – Die etwas andere Art, geweckt zu werden

Jawbones Fitnessarmband ist für den Dauerbetrieb am Handgelenk vorgesehen und ist Tag und Nacht bequem tragbar.Während der Körper sich ausruht, bleibt UP aktiv und beobachtet das Schlafverhalten. Im Schlafmodus befindlich, der per Knopfdruck aktiviert werden kann, misst das intelligente Armband die Länge des Schlafs und unterscheidet dabei je nach Intensität der Bewegung zwischen Tiefschlaf- und Leichtschlafphasen so wie Aufwachmomenten.

Der Wegbegleiter am Arm muss Dank einer Betriebszeit von bis zu 10 Tagen nur selten abgenommen werden. Auch unter der Dusche kann das Gadget aus wasserabweisendem Gummi getragen werden. Sollte der Akku entladen sein, kann dieser problemlos am PC über einen USB-Klinken-Adapter aufgeladen werden.

Wer braucht den Fitnesstracker Jawobone UP?

Jawbones UP-Armband richtet sich in erster Linie an eine junge Zielgruppe, die über kompatible Geräte verfügt und sich für technische Neuheiten sowie Sport und Fitness begeistert. Als Nutzer muss man bereit sein, das Armband ständig zu tragen, regelmäßig mit seinem Smartphone zu verbinden und die App darüber hinaus mit weiteren Informationen zu füttern. Je ausführlicher und gewissenhafter die Daten protokolliert werden, desto größer ist der potenzielle Nutzen des Bands.

Anders als bei reinem Fitnessequipment, das bei vielen nach wenigen Malen schnell wieder in der Schublade landet, versteht sich Jawbones Trackingarmband eher als Lifestyle Armband denn als reines Sportutensil. Auch rein optisch ist das Trackinggadget nicht direkt als Sport- oder Fitnessgadget erkennbar. Vielmehr handelt es sich um einen smarten Wegbegleiter, der rund um die Uhr getragen werden kann und Bewusstsein für den eigenen Lebensstil schafft.

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